BGA: B2B-Dienstleister erreichen neuen Umsatzrekord und hadern mit Großer Koalition
Sie stabilisieren damit maßgeblich die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Dieser Trend ist gefährdet, wenn sich die globalen Unsicherheiten weiter verschärfen und die politische Unterstützung fehlt. Nicht einmal jeder dritte Dienstleister ist zufrieden mit der Arbeit der Großen Koalition. Sie kritisieren insbesondere die aufgestauten Infrastrukturdefizite im Verkehrswesen und im Energiesektor sowie beim Ausbau der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zu den Ergebnissen der aktuellen B2B-Dienstleistungsumfrage, die der Verband gemeinsam mit Creditreform durchgeführt hat.
Der BGA rechnet – nach einem Umsatzplus von 4,7 Prozent im Vorjahr – im laufenden Jahr 2019 mit einem Umsatzwachstum im B2B-Dienstleistungssektor von 3 Prozent auf einen neuen Rekordwert von fast 921 Milliarden Euro. Der BGA-B2B-Dienstleistungsindikator erreicht insgesamt 122,7 Punkte, allerdings auch deutlich unter früheren Werten (- 9,2 Punkte); die Stimmung trübt sich also ein, bleibt aber positiv. Mit einem Wert von 124,7 Punkten liegen die Geschäftserwartungen über dem derzeitigen Niveau und drücken damit Zuversicht aus, dass auch die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2019 positiv verläuft.
„Auch die öffentlichen Finanzen und Steuern haben neben einer gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur und einer flächendeckenden, leistungsfähigen digitalen Infrastruktur für die B2B-Dienstleister einen hohen Stellenwert: Über 40 Prozent der Befragten plädiert für eine Unternehmensteuerreform und fast ebenso viele fordern die Fortführung eines soliden Haushaltskurses. Soll die Erfolgsgeschichte der B2B-Dienstleister weitergehen, ist hier die Politik gefordert“, so Bingmann abschließend.
36, Berlin, 22. Oktober 2019

Dr. Holger Bingmann

Dieser Sozialstaat bremst uns aus
Ich fordere die Bundesregierung auf, mutige Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie wehtun.
mehr
Endlich ein Schritt voran
Freihandelsabkommen helfen Europa, in dieser Lage besser zu bestehen.
mehr
Zweite Zeitenwende – jetzt den Koalitionsvertrag anpassen
Neue Partnerschaften und zusätzliche Freihandelsabkommen müssen jetzt Vorrang haben.
mehr
Scheitern des Mercosur-Abkommens ist ein absolutes Desaster
Mercosur-Abkommen sollte trotzdem vorläufig in Kraft treten.
mehr
Trump sägt am Ast, auf dem er sitzt
Starker Rückgang des Exports in die USA
mehr
Die Zollankündigung ist grotesk
Wir stehen an der Seite von Dänemark.
mehr
Deutschen Sonderweg beim Lieferkettengesetz beenden
Deutschland steckt in der längsten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik.
mehr
Großhandel in der Krise
BGA fordert strukturelle Reformen
mehr
MERCOSUR ist echter Meilenstein
Das gibt Rückenwind für weitere Abkommen.
mehr
Exportflaute verschärft Handlungsdruck
BGA-Präsident Dr. Dirk Jandura zu den Außenhandelszahlen
mehr
Ein Jahr der Ernüchterung
BGA-Präsident Dr. Dirk Jandura im Jahresrückblick
mehr
Mercosur: Chance verpasst
Nach einem Jahr voller schlechter wirtschaftlicher Nachrichten hätte dieses Abkommen ein dringend benötigtes positives Signal sein können.
mehr
Mercosur darf nicht scheitern
Bundeskanzler Merz hat bei seinem Einsatz in Brüssel unsere volle Rückendeckung.
mehr
Weiter keine Erholung im Export
Stärker auf den Binnenmarkt setzen.
mehr
Das Rentenpaket ist ein ungedeckter Scheck
Jetzt braucht es eine echte Reform.
mehr
EUDR-Einigung ist dringend benötigtes Signal
Diese Botschaft ist endlich angekommen.
mehr
29 Verbände fordern: Koalitionsversprechen umsetzen – modernes Arbeitszeitrecht schaffen!
Die Verbände machen deutlich, dass Unternehmen wie auch Beschäftigte angesichts des Wandels der Arbeitswelt mehr Flexibilität brauchen und wünschen.
mehr
Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) tritt BGA bei
Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) tritt zum 1. Januar dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) bei.
mehr
Abstimmung zum Rentenpaket verschieben
Wir müssen uns in Deutschland endlich den Realitäten stellen.
mehr
EUDR: Schritt in die richtige Richtung
Bürokratie ist immer noch auf Platz 1 der Belastungen der deutschen Unternehmer.
mehr