Frieden und Sicherheit in Europa
Vergangene Woche lud die Fraktion der CDU/CSU im Deutschen Bundestag zur Auftaktveranstaltung Ihrer neu eingerichteten Enquetekommission „Frieden und Sicherheit in Europa“ ein. Diese, bestehend aus Fraktionsmitgliedern und externen Experten, soll innerhalb eines Jahres Vorschläge und Handlungsempfehlungen für die Fraktion erarbeiten. Der Gastredner Prof. Dr. Niall Ferguson, renommierter Historiker aus dem Vereinigten Königreich, setzte dabei, kenntnisreich und gut aus der Geschichte begründet, den Ton: Deutschland müsse endlich mehr Führungsverantwortung in der EU übernehmen, um nicht die Zeitenwende zu verschlafen. Gleichzeitig müsse Deutschland massiv aufrüsten. Vielen klingt sicher noch sein Appell „Germany, rearm!“ in den Ohren. Diesen verknüpfte er mit der Aussage, dass die Geschichte beweise, dass Investitionen in die Rüstungsindustrie stets die Innovationskraft sowie die Konjunktur von Staaten gestärkt hätten. Themen, die gerade vor dem Hintergrund der nötigen Stärkung des Standortes Deutschland bei allen Parteien intensiv diskutiert werden.
Der BGA verfolgt das Thema mit Blick auf den Außenhandel intensiv, geht es doch um die Sicherung der Position Deutschlands als international verflochtene Handelsnation bzw. der EU in einer von „Stapelkrisen“ geprägten Welt. Breiten Raum soll es daher auch im Rahmen des 2. Deutschen Lieferkettentages am 6. November im Verbändehaus, Berlin bekommen.


Alexander Hoeckle
Abteilungsleiter Außenwirtschaft + Zoll
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
030 59 00 99 565
alexander.hoeckle@bga.de

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