Keine Rekordverschuldung ohne echte Strukturreform
"Ich bin mir nicht sicher, ob den Sondierungsparteien der Ernst der wirtschaftlichen Lage wirklich bewusst ist. Der deutsche Mittelstand de-industrialisiert sich gerade im Rekordtempo. Alle 20 Minuten geht ein Unternehmen in Deutschland insolvent. Milliardeninvestitionen alleine reichen nicht aus. Wir brauchen dringend tiefgreifende strukturelle Reformen. Die Probleme mit massiven Geldmitteln zu übertünchen, reicht nicht aus. Wenn wir die grundlegenden Probleme unseres Standortes nicht lösen, ist die geplante Neuverschuldung Zeit- und Geldverschwendung. Der deutsche Mittelstand braucht dringend Rahmenbedingungen, die Wirtschaftswachstum zulassen und uns nicht zunehmend die Luft abschnüren", fordert Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), von CDU und SPD, die sich derzeit in Sondierungsgesprächen befinden.
„Die Maßnahmen liegen auf dem Tisch: Sofortiger und nachhaltiger Abbau von Bürokratie, Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung für öffentliche und private Investitionsvorhaben, Absenkung der Unternehmensteuer auf europäischen Durchschnitt und ein Digitalisierungsschub, auch durch Reduzierung der Datenschutzauflagen“, so der Großhandelspräsident.
Und Jandura weiter: "Es ist Zeit, die alten ideologischen Grabenkämpfe sein zu lassen. Zuerst das Land, dann die Partei. Wir brauchen pragmatisches Handeln. Die Situation im Mittelstand ist so dramatisch, wie wir sie in der Nachkriegszeit noch nicht erlebt haben. Wenn wirklich Mittel in der vorgeschlagenen Höhe zur Verfügung stehen sollten, dann müssen diese gezielt eingesetzt werden, um Wachstum zu schaffen. Nicht, um Subventionen nach dem Gießkannenprinzip zu verteilen, die nur wenigen helfen, wenn überhaupt.“


Iris von Rottenburg
Abteilungsleiterin Kommunikation
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
+49 176 60430941
iris.vonrottenburg@bga.de

Frederike Röseler
Pressesprecherin
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
+49 178 276 6013
frederike.roeseler@bga.de

Wachstumseinbruch erhöht Reformdruck
Arbeitskosten sind bereits heute das größte Geschäftsrisiko.
mehr
Lohnzusatzkosten dürfen nicht weiter steigen
Arbeitskosten sind bereits heute das größte Geschäftsrisiko.
mehr
Richtige Diagnose – aber widersprüchliche Therapie
Umso irritierender ist es, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen häufig nicht dazu passen.
mehr
Europa muss offen bleiben und sich behaupten
Gleichzeitig muss die Europäische Union das Heft des Handelns in der Hand behalten.
mehr
Abkommen mit Signalwirkung: EU und Australien gegen Protektionismus
Nach Jahren des Ringens ist der Durchbruch gelungen.
mehr
Schluss mit dem Stillstand
Die Unternehmen brauchen schnell spürbare Entlastungen.
mehr
Europa braucht eine Kurskorrektur
Jetzt ist der Moment für eine wirtschaftspolitische Kurskorrektur in Europa.
mehr
BGA warnt vor Verminung der Straße von Hormus
Weitere Verschärfung der Lage im Frachtverkehr
mehr
Außenhandel schwächelt weiter – BGA fordert Kurskorrektur der Regierung
Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe gehen zurück.
mehr
EU fördert Protektionismus
Der Industrial Accelerator Act setzt falsche Impulse.
mehr
Krise in der Golf-Region
Wenig Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft
mehr
USA-Reise: Ungewissheit beenden
Es geht um Planungssicherheit für unsere exportorientierten Unternehmen.
mehr
Das Tariftreuegesetz schafft zusätzliche Bürokratie
Die Soziale Marktwirtschaft raucht wieder mehr Raum
mehr
China-Reise: Dialog ist wichtig
Wir müssen in einen fairen Wettbewerb treten.
mehr
BGA und Partners in Transformation setzen Lieferantentrainings fort
Wichtiger Beitrag um Standards zu verstehen und umzusetzen
mehr
Für freien Handel: „Handels-NATO“ als Antwort auf Zölle
Die Ergebnisse der BGA-Außenhandelsumfrage
mehr
Europa darf nicht länger zaudern
Dirk Jandura zur Klausurtagung der EU-Staatschefs
mehr
Exportbilanz zeigt strukturelle Schwäche
Unternehmen brauchen Verbesserungen in dem Rahmenbedingungen
mehr
Dieser Sozialstaat bremst uns aus
Ich fordere die Bundesregierung auf, mutige Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie wehtun.
mehr
Endlich ein Schritt voran
Freihandelsabkommen helfen Europa, in dieser Lage besser zu bestehen.
mehr