BGA und IPD beim Ausschuss wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages
Am 09.10. erhielt das Import Promotion Desk (IPD) durch den BGA einen eigenen Tagesordnungspunkt in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AWZ) im Deutschen Bundestag. Dass ein von einem Wirtschaftsverband vorgeschlagener Tagesordnungspunkt beim AWZ ins Programm aufgenommen wird, ist äußerst selten und daher als außerordentlicher Erfolg für den BGA sowie das IPD zu verzeichnen.
Dr. Julia Bellinghausen, Leiterin des IPD, präsentierte das innovative Projekt gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Bärbel Kofler, und der Leiterin der IPD-Partnerfirma Karakuta Fresh Produce Limited aus Kenia, Grace Ngungi. Marcus Schwenke vom BGA und Judith Emmerling vom IPD nahmen ebenso an der Sitzung teil. In der anschließenden Fragerunde ging es unter anderem um die erzielten Erfolge, die Messung der Wirkungen des Programms sowie die Herausforderungen in Bezug auf das Lieferkettengesetz (LkSG). Über alle Fraktionen hinweg erhielt das IPD starke Fürsprache.
Das Ziel des IPD ist es, kleine und mittelständische Unternehmen aus Entwicklungs- und Schwellenländern in den globalen Handel zu integrieren und so ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Gleichzeitig leistet das Projekt auch einen wesentlichen Beitrag zur Diversifizierung von Lieferketten europäischer Importeure und Reiseanbieter.
Das IPD ist ein gemeinsames Projekt des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA) und der sequa gGmbH und hat sich in den letzten Jahren als Paradebeispiel dafür etabliert, dass Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung erfolgreich Hand in Hand gehen können. Die kontinuierliche Unterstützung durch den BGA, insbesondere durch dessen Fachbeirat – in dem auch viele Mitgliedsverbände des BGA mitwirken – trägt maßgeblich dazu bei, dass das IPD weiterhin auf Erfolgskurs bleibt.
Der Austausch mit den Abgeordneten hat erneut verdeutlicht, wie wichtig nachhaltige Importförderung ist, um den internationalen Handel fairer und zugänglicher zu gestalten. Damit der außerordentliche Erfolg des IPDs auch in Zukunft garantiert werden kann, ist die politische Flankierung des Projektes von zentralem Wert. Es ist wichtig, dass politische EntscheidungsträgerInnen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit ein derart erfolgreiches Projekt kennen und sich für die Aufrechterhaltung und Ausweitung hiervon einsetzen können: der Austausch im Rahmen des AWZ hat hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet.


Patrick Federl
Referent für Importförderung im Auftrag des Import Promotion Desk (IPD)
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
0176 465 965 51
patrick.federl@bga.de

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