Geplante EU-Zahlungsverzugsverordnung: BGA warnt vor massiven Folgen für Unternehmen
Gemeinsam mit anderen Wirtschaftsverbänden hat der BGA einen Brief an EU-Kommissar Dombrovskis gerichtet – mit einer klaren Forderung: Der Vorschlag zur neuen Zahlungsverzugsverordnung muss zurückgezogen werden.
Warum?
Eine starre 30-Tage-Zahlungsfrist gefährdet die Vertragsfreiheit und trifft gerade Branchen mit komplexen Lieferketten.
Eine neue Studie zeigt: Der Vorschlag würde Unternehmen zwingen, 2 Billionen Euro an zusätzlicher Liquidität aufzubringen – bei aktuellen Zinsen wären das 100 Mrd. € mehr an Zinskosten.
Besonders KMU würden durch geringere Flexibilität und höhere Finanzierungskosten geschwächt – entgegen dem erklärten Ziel der Kommission.
Der Aufbau neuer Durchsetzungsbehörden schafft zusätzliche Bürokratie, ohne erkennbaren Mehrwert für die Praxis.
Unsere Botschaft: Mehr Bürokratie hilft nicht gegen Zahlungsverzug – und schadet der Wettbewerbsfähigkeit des EU-Binnenmarkts.
Hier geht es zum Brief.


Lisa-Marie Kallies
Büroleiterin + Abteilungsleiterin Europa
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
030 59 00 99 552
lisa-marie.kallies@bga.de

Vanessa Kassem
Referentin Außenwirtschaft + Zoll + Europa
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
030 59 00 99 591
vanessa.kassem@bga.de

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