EUDR: Schritt in die richtige Richtung
„Die Annahme des deutschen EUDR-Änderungsantrags ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dafür haben wir lange gekämpft. Die neuen Regelungen entlasten vor allem uns kleine, nachgelagerte Händler von immer mehr Bürokratie. Bürokratie ist immer noch auf Platz 1 der Belastungen der deutschen Unternehmer. Das Parlament muss diese Regelungen jetzt so annehmen“, fordert Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der neuesten Entwicklungen zur EUDR.
„Wir haben immer betont, dass die vielen bürokratischen Verpflichtungen uns kleine und mittelständische Unternehmen ungleich härter treffen als große Unternehmen mit gut ausgestatteter Compliance-Abteilung. Das scheint nun endlich in Brüssel angekommen zu sein. Die Verschiebung der Anwendungsdaten sowie die Vereinfachungen in der Zuständigkeit können die EUDR wirklich praxistauglich machen“, erklärt der Großhändler.
„Es ist jetzt entscheidend, dass diese Vorschläge im Trilog nicht verwässert werden. Europa muss Unternehmen tatsächlich entlasten – nicht nur auf dem Papier“, so Jandura abschließend.


Iris von Rottenburg
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