BGA-Wahlaufruf: Am 23. Februar für die Wirtschaft wählen!
„Wir brauchen nicht drumherum zu reden: Die Lage ist dramatisch. Die deutsche Wirtschaft ist seit drei Jahren in der Rezession. Pro Stunde gehen 3 Unternehmen insolvent. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit steigen. Überbordende Bürokratie und zu hohe Unternehmenssteuern beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Man darf nicht vergessen: Erholt sich die Wirtschaft, geht es auch den Bürgerinnen und Bürgern besser. Es sind noch 4 Tage bis zur Bundestagswahl. Ich hoffe, dass die Menschen in unserem Land die Wahl als Chance begreifen, die wirtschaftspolitische Ausrichtung Deutschlands grundlegend zu ändern. Wir brauchen eine starke, handlungsfähige Bundesregierung, die endlich einen anderen, besseren Kurs einschlägt“, fordert Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025.
„Die administrative Belastung für Unternehmen in Berlin und Brüssel hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Allein im Jahr 2024 entstanden durch neue Gesetze und Regelungen zusätzliche Bürokratiekosten in Höhe von 400 Millionen Euro. Die Bürokratie liegt wie eine Schlinge um den Hals von uns Unternehmerinnen und Unternehmern. Deswegen ist es dringend notwendig, bestehende Vorschriften zu überprüfen und unnötige Regularien abzuschaffen, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren“, so der Großhandelspräsident.
„Es braucht eine Unternehmenssteuerreform, die die Rahmenbedingungen in Deutschland modernisiert und vereinfacht. Die deutschen Unternehmen stehen nicht nur auf den internationalen Märkten, sondern auch auf den heimischen in einem harten Wettbewerb. Eine wettbewerbsfähige Steuerpolitik ist essenziell für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts. Hinzukommt, dass wir auch bei der Digitalisierung stark hinterherhinken. Hier können viele Prozesse vereinfacht und vereinheitlicht werden. Und das würde viel Zeit und Geld sparen“, so Jandura weiter.
Mit Blick auf die außenpolitischen Herausforderungen fügt Jandura hinzu: "Gerade, wenn wir auf die dramatischen Umwälzungen in der Weltpolitik blicken, brauchen wir dringend eine hör- und sichtbare deutsche Position. So wie es zuletzt war, kann es nicht weitergehen."


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