EU-Parlament setzt richtiges Signal für Bürokratieabbau
„Wir begrüßen die Entscheidung in Brüssel als wichtiges Signal für die Wirtschaft. Das ist ein überfälliger Durchbruch in die richtige Richtung zur Bürokratieentlastung. Dennoch bleibt die Flut unnötiger Fragebögen für Unternehmen außerhalb des Anwendungsbereichs ein Problem. Wenn Bürokratieabbau wirklich wirken soll, darf Europa die Verantwortung nicht nach unten delegieren“, fordert Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Abstimmung über das Omnibus-I-Paket.
„Es ist enttäuschend, dass keine Mehrheit mit der pro-europäischen Fraktion möglich war.“ Und Jandura weiter: „Europa hat erkannt, dass Bürokratieabbau notwendig ist. Mit seinem heutigen Votum hat das Europäische Parlament eine Blockade beendet und den Weg frei gemacht, damit die Trilogverhandlungen über das Omnibus-I-Paket endlich starten können. Wir erwarten, dass die Verhandlungen jetzt zügig beginnen und spürbare Entlastungen für Unternehmen auf den Weg gebracht werden. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten brauchen unsere Unternehmen weniger Papierlast – nicht mehr.“
„Es ist jetzt entscheidend, dass der Bürokratieabbau im Trilog nicht verwässert wird. Europa muss Unternehmen tatsächlich entlasten – nicht nur auf dem Papier. Erst dann wird aus diesem Etappensieg ein echter Fortschritt für den Standort EU“, so Jandura abschließend.


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