Angebot der Arbeitgeber in der Großhandels-Tarifrunde
„Trotz des massiven wirtschaftlichen Drucks in den Unternehmen sind die Arbeitgeber heute einen deutlichen Schritt auf Gewerkschaft und Beschäftigte zugegangen. Die Rahmenbedingungen für Tarifpolitik haben sich fundamental verändert. In Tarifabschlüssen kann nur verteilt werden, was in den Unternehmen erwirtschaftet wird. In den letzten Jahren gab es aber weder Wirtschaftswachstum noch realen Umsatzzuwachs. Stattdessen sehen wir Insolvenzen und Beschäftigungsabbau“, kommentiert Judith Röder, Tarifgeschäftsführerin des BGA, das erste Angebot der Arbeitgeberseite in der aktuellen Tarifrunde des Groß- und Außenhandels.
Vor diesem Hintergrund sei das Angebot der Arbeitgeber ein großer Schritt auf dem Weg zur Einigung. In zweiter Verhandlungsrunde im Tarifgebiet Nordrhein-Westfalen boten die Arbeitgeber eine Entgeltsteigerung von insgesamt 3,4 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten an. Im Monat nach Tarifabschluss sollen die Entgelte um 1,8 Prozent und ab dem 1. Mai 2027 um weitere 1,6 Prozent steigen.
Röder weiter: „Nun muss weiterverhandelt werden, um den Graben von beiden Seiten zuzuschütten. Dabei sind beide Seiten in der Pflicht, für Fortschritte in den Verhandlungen zu sorgen.“
Die Verhandlungen in Nordrhein-Westfalen wurden auf den 18. Juni 2026 vertagt.
Der BGA koordiniert und unterstützt die auf regionaler Ebene geführten Tarifverhandlungen in der Wirtschaftsstufe.


Iris von Rottenburg
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