BGA: Deutscher Außenhandel startet schwach in den Herbst
Sowohl die deutschen Ein- als auch Ausfuhren sind im August auf breiter Front zurückgegangen – betroffen sind unsere Märkte in der EU sowie auch die Drittmärkte. Kurzfristig besteht wenig Aussicht auf Besserung.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.
Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für August 2019 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 101,2 Milliarden Euro exportiert. Damit sind die Exporte im Vorjahresvergleich um 3,9 Prozent gesunken. Mit einem Warenwert von 85,0 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe gesunken, im Vorjahresvergleich um 3,1 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 16,2 Milliarden Euro ab.
„Das Strafzoll-Ping-Pong, das wir derzeit nach den WTO-Entscheidungen zu Airbus und Boeing erleben, erschwert zusätzlich und unnötig das Leben. Aber auch der Brexit lähmt durch die weiterhin ungeklärten Konditionen die Wirtschaft, und das exakt drei Wochen vor dem Austrittsdatum. Umso mehr braucht der deutsche Außenhandel neue Impulse, wie die zügige Ratifizierung von CETA. Auch das Assoziierungsabkommen der EU mit dem Mercosur-Staatenbund gehört dazu und ist gleichzeitig ein geeignetes Instrument, um die Regierungen dieser Länder an internationale Klimaschutzvereinbarungen zu binden“, so Bingmann abschließend.
34, Berlin, 10. Oktober 2019
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Dr. Holger Bingmann

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