Keine Schulden ohne mutige Reformen
"Jedes Unternehmen weiß, dass man in die eigene Zukunft investieren muss – oft auch durch Kreditaufnahme. Bundesregierung und Bundestag nehmen ein gewaltiges Risiko in Kauf. 1.000 Milliarden Euro Schulden sind auch 1.000 Milliarden Euro Verantwortung. Die heutige Abstimmung im Bundestag kann deshalb nur der Anfang eines tiefgehenden strukturellen Umbaus unseres Landes sein. Ohne ernsthafte Reformen gibt es keine Rechtfertigung für diesen Schuldenberg", kommentiert Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), den Vorschlag von CDU/CSU und SPD für die Änderung des Grundgesetzes zur geplanten Reform der Schuldenbremse.
Und Jandura weiter: "Ich erwarte von den zukünftigen Koalitionären – vor allem von der SPD – einen detaillierten Plan, wie sofort nach Regierungsbildung Hand an die großen Probleme des Mittelstandes angelegt wird. Wir fordern eine sofortige Rücknahme von Vorschriften und Regelungen, die nichts produzieren außer Papierberge. Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz war ein Rohrkrepierer und sollte sofort aufgehoben werden. Bürokratie ist eines der größten Hemmnisse für Wachstum in diesem Land.“
„Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir auch dringend die Kosten unserer sozialen Sicherungssysteme in den Griff bekommen. Renten-, Gesundheits- und Pflegekosten explodieren und machen Arbeit für Beschäftigte und Unternehmen immer teurer. Die Sozialabgaben müssen sich langfristig wieder am Ziel der 40-Prozent-Marke orientieren“, so Jandura abschließend.


Iris von Rottenburg
Abteilungsleiterin Kommunikation
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
+49 176 60430941
iris.vonrottenburg@bga.de

Frederike Röseler
Pressesprecherin
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
+49 178 276 6013
frederike.roeseler@bga.de

Stillstand kostet Wachstum: Infrastrukturgesetz jetzt beschließen
Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit wird zunehmend belastet.
mehr
Turnberry-Deal ein wichtiger Schritt
Europa darf im Streitfall nicht untätig bleiben
mehr
BGA begrüßt Zeichen der Entspannung im Nahen Osten
Der europäische Binnenmarkt erweist sich damit erneut als wichtigster Stabilitätsanker der deutschen Exportwirtschaft.
mehr
EZB-Zinserhöhungen schaden dem Mittelstand
Bürokratie-Entlastung schafft schneller Abhilfe.
mehr
Die Sozialpartner müssen Verantwortung übernehmen
Die wirtschaftliche Lage des Landes ist zu ernst, um weiter ideologische Grabenkämpfe zu führen.
mehr
Außenhandel bleibt anfällig
Der europäische Binnenmarkt erweist sich damit erneut als wichtigster Stabilitätsanker der deutschen Exportwirtschaft.
mehr
Sozialabgaben geraten außer Kontrolle
BGA zum Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen
mehr
BGA zur China-Reise von Ministerin Reiche:
Starkes und notwendiges Signal
mehr
Handelsabkommen mit Mexico erneuert
Mexico zählt zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands
mehr
Großhandel schlägt Alarm aufgrund dramatischer Wirtschaftszahlen
Bundesregierung muss wirtschaftliche Realität anerkennen
mehr
Europäische Einigung ist wichtiges Signal
Europa gewinnt dadurch an Glaubwürdigkeit und kann zugleich mit Nachdruck darauf pochen, dass auch die USA ihre Zusagen einhalten.
mehr
Angebot der Arbeitgeber in der Großhandels-Tarifrunde
Die Arbeitgeber sind einen deutlichen Schritt auf Gewerkschaft und Beschäftigte zugegangen
mehr
BGA-Umfrage: Hormus-Krise lässt Preise steigen
Liquidität der Unternehmen sinkt, Engpässe möglich
mehr
Außenhandel unter Druck: Wettbewerbsfähigkeit schwindet
Handelsabkommen mit USA abschließen.
mehr
Ein Jahr Bunderegierung
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine Lücke
mehr
Macht endlich den Weg für Reformen frei!
Diese Frühjahrsprognose ist dramatisch.
mehr
Tarifrunde im Groß- und Außenhandel vertagt
Die Gespräche waren der Auftakt für die bundesweiten, regional geführten Tarifverhandlungen.
mehr
Worte reichen nicht mehr – wir fordern Taten
Gemeinsame Erklärung der Wirtschaftsverbände BGA, BFB, HDE und ZGV zur Steuerdebatte
mehr
Stimmung im Export: Eine Atempause, aber keine Trendwende
Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten verschärfen die Lage zusätzlich erheblich.
mehr
Waffenruhe in Iran bedeutet dringend benötigte Entspannung
Auwirkungen des Krieges werden spürbar bleiben
mehr