Wir brauchen eine glaubhafte Angebotspolitik!
„Es ist nicht die Zeit für Umverteilungsfantasien, es braucht endlich eine echte und glaubhafte Angebotspolitik, um die richtigen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen. Eine ernst gemeinte Absenkung der Unternehmensbesteuerung ist überfällig, wir müssen Genehmigungen deutlich beschleunigen und digitalisieren. Sonst ruiniert die Bundesregierung den Standort Deutschland vollends. Das hat bisher nur Finanzminister Lindner verstanden. Beim Rest der Bundesregierung herrscht weiterhin Realitätsverlust“, mahnt Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA).
Außenhandelspräsident Jandura weiter: „Wir haben weiterhin eine zu hohe Inflation. Und befinden uns in einem Stagflationsszenario. Da braucht es eine echte und glaubhafte Angebotspolitik. Das muss endlich auch die Bundesregierung kapieren.“
Denn auch der Export, die eigentliche Konjunkturlokomotive Deutschlands, schwächelt weiterhin. Im August 2023 sind die deutschen Exporte gegenüber Juli 2023 kalender- und saisonbereinigt um 1,2 % und die Importe um 0,4 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, sanken die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2022 um 5,8 % und die Importe um 16,8 %.
Den Grund für die anhaltend schlechten Zahlen sieht der BGA-Präsident in einer insgesamt schwächelnden Weltkonjunktur. Die wichtigen deutschen Exportmärkte wie China und USA zeigen weniger Interesse an deutschen Waren, auch der Euro-Raum zeigt Schwächen in der Nachfrage.
„Unsere Unternehmen kämpfen weiterhin mit steigenden Energiepreisen, zu hoher Inflation und überbordender Bürokratie. Das schafft eine Stimmung der Unsicherheit. Die Bundesregierung ist jetzt gefordert. Handelshemmnisse abzubauen und ein Klima der Wettbewerbsfähigkeit und Investitionsfreude zu schaffen!“, so der Präsident abschließend.


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