BGA und GWW werben für Vereinfachungung bei Sachzuwendungen
In den Wirtschaftsprozessen ist nach der Umfrage des BGA zum Jahreswechsel 2022/23 Bürokratie eines der drängendsten Probleme für die Unternehmen, das wirtschaftliche Dynamik und Entwicklung bremst. Der BGA unterstützt daher die politischen Überlegungen, Vereinfachungen und Entlastungen bei Bürokratie wirksam umzusetzen. Den auf der letzten Sitzung des BGA-Ausschusses Steuern und Finanzen von den beiden Präsidiumsmitgliedern Frank Dangmann und Steven Baumgärtner für den Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) vorgestellten Vereinfachungsvorschlag bei Sachzuwendungen an Geschäftskunden hat der BGA aufgegriffen.
BGA-Ausschussvorsitzender Thorsten Klindworth hat sich gemeinsam mit Frank Dangmann in einem Schreiben Ende April an Abgeordnete im Finanzausschuss und im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages gewandt.
In ihrem Schreiben werben sie dafür, auf die bislang vorgegebene bürokratieaufwendige, monatliche Empfängeraufzeichnung im Einkommensteuergesetz durch eine objektbezogene Freigrenze von 35 Euro zu verzichten. BGA und GWW erwarten einvernehmlich eine Umsetzung im Rahmen eines aktuellen Steuergesetzes. Sie verweisen darauf, dass Werbeartikel vor allem für kleine und mittlere Unternehmen der bevorzugte, wirksame Werbeträger sind und einen positiven Einfluss auf die Kundenbeziehungen haben, Weiterempfehlungen generieren und die Sympathiewerte einer Marke steigern. Außerdem sei die geltende Regelung nicht mehr zeitgemäß und eine Digitalisierung des Prozesses bislang nicht möglich. Der Verzicht von Empfängeraufzeichnungen bis zu einer objektbezogenen Freigrenze von 35 Euro für gekennzeichnete Werbeartikel würde daher nach Auffassung von BGA und GWW zu einer deutlichen Bürokratieentlastung führen und Werbeartikel „Made in Germany“ attraktiver machen.


Michael Alber
Geschäftsführer
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
030 59 00 99 571
michael.alber@bga.de

Umfrage zu Auswirkungen der Hormuz-Lage
Jetzt noch bis zum 4. Mai in drei Minuten teilnehmen!
mehr
EU-Mercosur-Abkommen: Vorläufige Anwendung ab 1. Mai 2026
Jetzt zählt die Umsetzung!
mehrBundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
Das Bundeskabinett hat am 29. April 2026 den Entwurf eines Gesetzes zur GKV-Beitragssatzstabilisierung beschlossen.
mehr
Vom Marathon der Holzwürmer
BGA-Agrarausschuss tagt in Berlin
mehr
Aktuelle Herausforderungen in der Logistik
BGA-Verkehrsausschuss am 16. April 2026
mehr
CBAM-Ausweitung:
BGA fordert Verschiebung
mehr
Einladung zur diesjährigen Asien-Pazifik-Konferenz (APK) der Deutschen Wirtschaft
Seoul, Südkorea, 29. - 31.10.2026
mehr
DAHD-Seminar Kartellrechtliche Compliance
In Kooperation mit DAHD
mehr
Macht endlich den Weg für Reformen frei!
Diese Frühjahrsprognose ist dramatisch.
mehr
Kleinster gemeinsamer Nenner ist zu wenig
Ergebnisse des Koalitionsausschusses sind enttäuschend
mehr
Tarifrunde im Groß- und Außenhandel startet
Verhandlungsauftakt im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld
mehr
BGA in Brüssel:
Großhandel zwischen Regulierung und Realität
mehr
Humanitäre Krise im Sudan
Verantwortung übernehmen – jetzt handeln
mehr
Forschungspreis der ForveG geht in die zweite Runde
Öffentliche Verleihung in Stuttgart
mehr
Drastische Abkühlung der Konjunktur in Deutschland
BMWK korrigiert positive Tendenzen vom Janhresanfang
mehr
e-ID in der Praxis:
Webinar für Unternehmen mit Fuhrpark
mehr
Industrieproduktion entwickelt weiter schwach
Zahlen von vor der Golfkrise sind besorgniserregend
mehr
Sichere Handelsperspektiven im Westbalkan erschließen
Deutsch-Albanische Wirtschaftskonferenz am 30. April
mehr
Worte reichen nicht mehr – wir fordern Taten
Gemeinsame Erklärung der Wirtschaftsverbände BGA, BFB, HDE und ZGV zur Steuerdebatte
mehr
Stimmung im Export: Eine Atempause, aber keine Trendwende
Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten verschärfen die Lage zusätzlich erheblich.
mehr