Mercosur darf nicht scheitern
„Die Abstimmung über das Mercosur-Abkommen ist eine Bewährungsprobe für Europa. Wir müssen jetzt mit einer Stimme sprechen. Nationale Interessen einzelner Staaten dürfen nicht überwiegen. Sonst vertun wir eine historische Chance. Die Bundesregierung tut richtig daran, im Vorfeld der Verhandlungen in Brüssel den Druck hochzuhalten. Dieses Abkommen darf nicht scheitern“, fordert Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Beratungen zu Mercosur.
„Bundeskanzler Merz hat bei seinem Einsatz in Brüssel unsere volle Rückendeckung. Das Mercosur-Abkommen ist eine wegweisende Entscheidung, wirtschaftlich und politisch. Die neue Handelszone würde für Europa und Deutschland in schwierigen Zeiten die Chance auf mehr Wachstum und mehr Unabhängigkeit von anderen Handelspartnern bedeuten. Wir können Lieferketten diversifizieren und Krisen deutlich resilienter begegnen. Die zusätzliche Wertschöpfung könnte EU-weit bis zu 18 Milliarden US-Dollar betragen“, so Jandura weiter.
„Das Abkommen ist auch ein Wegweiser für künftige Entscheidungen der EU. Es geht um Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und die Rolle Europas in der Welt. Seit vielen Jahren diskutieren wir Kleinigkeiten und Befindlichkeiten. Wenn wir dieses Abkommen scheitern lassen, gibt es auch kein Mandat für Verhandlungen mit Indien und anderen wichtigen Handelspartnern. Das würde Europa wirtschaftlich und handelspolitisch Lichtjahre zurückwerfen und unsere Bedeutung auch in sicherheitspolitischen Fragen beschädigen.“


Iris von Rottenburg
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