Evaluation der EU-Dual-Use-Verordnung
Die Evaluation der EU-Kommission zur Dual-Use-Verordnung (EU) 2021/821 endet am 15. Oktober 2026. Die Ergebnisse sollen in eine Reform der Verordnung einfließen und sind daher für die Unternehmen des Außenhandels von hoher Bedeutung. Der BGA hat sich an beiden Konsultationsphasen beteiligt und eine Stellungnahme eingereicht.
Im Mittelpunkt der Stellungnahme steht die Forderung nach einer EU-weit einheitlichen Umsetzung und Durchsetzung der bestehenden Vorschriften, bevor weitere regulatorische Änderungen erfolgen. Darüber hinaus fordert der BGA mehr Rechtssicherheit durch klare Definitionen unbestimmter Rechtsbegriffe sowie transparente und vorhersehbare Regeln beispielsweise für Catch-all-Klauseln und den Umgang mit Emerging Technologies.
Zudem schlägt der BGA einen EU-weit harmonisierten Trusted-Exporter-Status für Unternehmen mit wirksamen Internal Compliance Programmes (ICPs) vor. Dieser soll vereinfachte Verfahren ermöglichen und den Verwaltungsaufwand für Unternehmen und Behörden reduzieren.
Ziel muss aus Sicht des BGA eine wirksame und verhältnismäßige Exportkontrolle sein, die Rechtssicherheit schafft, unnötige Bürokratie vermeidet und faire Wettbewerbsbedingungen im EU-Binnenmarkt gewährleistet.


Vanessa Kassem
Referentin Außenwirtschaft + Zoll + Europa
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
030 59 00 99 591
vanessa.kassem@bga.de


Einkommensteuerreform muss Mittelstand entlasten
Regierungskoalition in der Pflicht: Sorgen und Nöte des Mittelstands ernst nehmen und echte steuerliche Entlastungen schaffen.
mehr
Großhandel eine unterschätzte, aber unverzichtbare Wirtschaftsgröße
Neue Studie des BGA in Zusammenarbeit mit dem IW Consult
mehr
EBD-De-Briefing zum Europäischen Rat beim BGA und HDE
Welche Impulse setzt der Europäische Rat für Europas Wettbewerbsfähigkeit – und was bedeuten sie für den Handel?
mehr
EU-Kanada-Gipfel: BGA begrüßt geplantes Abkommen zu digitalem Handel
Weniger Hürden, mehr Handel: EU und Kanada gehen voran.
mehr
Handelsschutz darf nicht zur industriepolitischen Allzweckwaffe werden
Europa muss sich gegen unlautere Handelspraktiken wehren können.
mehr
Investitionsprüfung: Sicherheit stärken, ohne den Groß- und Außenhandel unnötig zu belasten
Der Entwurf des Investitionsprüfungsgesetzes wirft Fragen zur Verhältnismäßigkeit und Praxistauglichkeit auf.
mehr
Bundesregierung hebt Wachstumsprognose an
Entwarnung bleibt aus
mehr
Rohstoffe sichern, Lieferketten diversifizieren: Neue Wege der Handelsförderung
Parlamentarisches Frühstück des BGA zur Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungszusammenarbeit
mehr
Beseitigung der steuerlichen Benachteiligung von Personenunternehmen
Neun von zehn Personenunternehmen sehen sich durch die Einkommensteuerreform 2027 ungerecht behandelt.
mehr
Wirtschaftssicherheit darf Wettbewerbsfähigkeit nicht schwächen
BGA warnt vor handelspolitischem Kurswechsel.
mehr
Belastungsprogramm für den Mittelstand
Einkommensteuertarifreform
mehr
Flexiblere Arbeitszeit – nicht mit der SPD-Basis
Eine langjährige BGA-Forderung
mehr
Afrika als Zukunftsmarkt der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft
262. Sitzung des Wirtschaftsausschusses für Außenhandelsfragen
mehr
Evaluation der EU-Dual-Use-Verordnung
BGA fordert EU-einheitliche Durchsetzung vor weiteren Änderungen
mehr
Handelspolitik, wirtschaftliche Sicherheit und Vertrauen im Fokus
TBI Transatlantic Dialogue 2026
mehr
Irischer Haushaltsvorschlag spart an Europas Zukunft
Er hält an neuen Unternehmensabgaben fest
mehr
BGA warnt vor handelspolitischem Kurswechsel
Wer den Zugang zu wettbewerbsfähigen Vorprodukten verteuert oder beschränkt, schwächt auch unsere Exportwirtschaft.
mehr
Erfolgreiches Sourcing braucht den Perspektivwechsel
Interview mit Dr. Julia Bellinghausen (IPD) & Marcus Schwenke (BGA e.V.)
mehr
Wirtschaftsforscher legen Herbstgutachten vor
Aufschwung mit Strukturproblemen
mehr
„REGELUNGEN ZU ELEKTRONISCHEN RECHNUNGEN AB 1. JANUAR 2027“
Workshop gemeinsam mit Deloitte
mehr