Lohnzusatzkosten dürfen nicht weiter steigen
„Die Spirale steigender Lohnzusatzkosten muss jetzt gestoppt werden. Für unsere Unternehmen sind die Arbeitskosten bereits heute das größte Geschäftsrisiko. Weitere Beitragserhöhungen in der gesetzlichen Krankenversicherung schwächen die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und gefährden Wachstum sowie Beschäftigung. Die Zielrichtung der Finanzkommission Gesundheit weist in die richtige Richtung – Reformen sind überfällig. Die gesetzliche Krankenversicherung muss konsequent von versicherungsfremden Leistungen entlastet werden. Gleichzeitig gilt es, Prävention zu stärken und die Eigenverantwortung der Versicherten zu erhöhen“, fordert Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) vor dem Hintergrund der Beratungen der Finanzkommission Gesundheit.
Jandura weiter: „Stabile Einnahmen entstehen nur durch einen starken Arbeitsmarkt. Deshalb müssen Beschäftigung gefördert und negative Arbeitsanreize konsequent abgebaut werden. Klar ist aber auch: Die geplanten Einsparungen dürfen nicht einseitig zulasten der Gesundheitswirtschaft gehen. Es ist nicht akzeptabel, dass Leistungserbringer und Hersteller einen überproportionalen Anteil der Konsolidierung tragen sollen. Die Gesundheitswirtschaft ist ein zentraler Innovations- und Wachstumstreiber in Deutschland und darf nicht geschwächt werden.“
„Jetzt kommt es auf echte Strukturreformen an: weniger Bürokratie, mehr Wettbewerb, eine konsequente Digitalisierung und bessere Rahmenbedingungen für Innovationen. Nur so lassen sich Beiträge stabilisieren, eine verlässliche Versorgung sichern und gleichzeitig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Landes erhalten“, so Jandura abschließend.
30. März 2026


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