Neue Studie: Großhandel - unverzichtbar für Wachstum und Wohlstand
Der Großhandel ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft – wird in seiner Bedeutung aber noch immer unterschätzt. Er verbindet Produzenten und Abnehmer, sichert leistungsfähige Wertschöpfungsketten und übernimmt zentrale Aufgaben in Logistik, Finanzierung und Beratung. Damit schafft er Wohlstand weit über die eigene Branche hinaus. Die neue Studie zeigt: Großhandel steht für 5,4 Prozent der Bruttowertschöpfung und stärkt mit jedem Euro Wertschöpfung weitere Branchen.
Mehr als ein Drittel aller Handelswarengeschäfte werden über den Großhandel abgewickelt. Mit einem Anteil von 5,4 Prozent an der deutschen Bruttowertschöpfung liegt die Branche zudem vor der Automobilindustrie mit 3,7 Prozent und der Bauwirtschaft mit 5,1 Prozent. Jeder Euro Wertschöpfung im Großhandel löst weitere 1,54 Euro Wertschöpfung im Großhandel und in anderen Branchen aus.
Diese Zahlen zeigen, welche Hebelwirkung der Großhandel für Wachstum und Wohlstand entfaltet. Der Großhandel ist ein Wirtschaftsmotor, der zu selten im Blick ist. Seine Leistungen bleiben im Alltag oft unsichtbar, sind für die Versorgung von Unternehmen und Bürgern aber unverzichtbar. Umso wichtiger ist es, dass die Politik die Branche und ihre wirtschaftliche Bedeutung stärker berücksichtigt.
Die Studie finden Sie hier.


Michael Alber
Geschäftsführer
Am Weidendamm 1 a, 10117 Berlin
030 59 00 99 571
michael.alber@bga.de

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